Meine Meinung - April 2011

Sehr geehrte Mitbürger!
Werte Jugend!

Jeder Mensch, der die Weltnachrichten verfolgt oder Zeitung liest, kann den Umbruch in der arabischen Welt mitverfolgen. Der kleine Mann, das Volk stellt sich den diktatorischen Machthabern entgegen. Jahrelange Ausbeutung des eigenen Volkes muss ein Ende haben. Demokratische Strukturen müssen endlich geschaffen werden.

Diese sozialdemokratischen Strukturen dürfen aber nicht dazu führen, dass sich die gewählten Parteien gegenseitig blockieren. Notwendig Reformen in unserem Staat werden nicht vorangetrieben.

Gute Ideen und Reformansätze werden parteipolitisch abgewürgt und unterdrückt. Ich denke hier zum Beispiel an die Heeresreform, die Gesundheitsreform, die Staatsreform und vor allem an die Herausforderung im Bildungsbereich. Der Bund soll zahlen und die Länder suchen sich die Lehrer aus. So kann es auch nicht sein.

Wir brauchen aber nicht so weit in die große Politik schauen, bleiben wir in unserer Gemeinde.

 

Geplanter Volksschulzubau wäre möglich gewesen

Die jahrelange Planungsphase wurde kurzerhand vom Tisch gefegt. War sie mangelhaft ausgeführt oder gab es andere Gründe, den Zubau um ca. 750.000 € zu kürzen?

Kindergartenerweiterung in Engelmannsbrunn möglich

Eine Adaptierung des Schulgebäudes mit der Nutzung von erneuerbarer Energie wäre ebenfalls möglich, wenn der politische Wille der ÖVP vorhanden wäre. Die ÖVP-Kirchberg muss endlich dazu übergehen, vorhandene Objekte sinnvoll zu nutzen.

Weininteressen gehen vor Bildungsinteressen

Das Weritas bringt der Gemeinde jährliche Einnahmen von ca. 33.000 €, die einer Investitionssumme von ca. 1,8 Millionen € gegenüberstehen.

Wir vergessen hier aber die Umwegrentabilität, die der Region zu Gute kommt, wurde uns seitens eines ÖVP-Gemeinderates vorgehalten. Er wird es uns sicher in einigen Jahren vorrechnen.

Die wirtschaftliche Verantwortung für das WERITAS wird künftig von GGR. Mag. Ecker wahrgenommen. Ziel ist es, die Vermarktung professionell zu gestalten. Wir hatten uns den zukünftigen Bürgermeister GR Wolfgang Benedikt gewünscht.

Erneuerbare Energie in der Kläranlage Altenwörth wäre möglich und sinnvoll

Dieses Vorhaben wurde seitens unseres Bürgermeisters nicht vorangetrieben und umgesetzt.  Der Grafenwörther Bürgermeister war wieder schneller. So wie bei vielen anderen Projekten. In den Jahren 2008-2010 kassierte die Grafenwörther Gemeinde 530.547 € an Landesförderungen, die Marktgemeinde Kirchberg lediglich 219.700 €.

Bürgermeister plant im Nachtragsvoranschlag gemeindeeigene Maschinenhalle

Bereits im Februar dieses Jahres wird ein Nachtragsvoranschlag notwendig. Er beinhaltet einerseits die Erweiterung des Kindergartens und die Errichtung einer Maschinenhalle. Erinnern Sie sich noch an den möglichen Ankauf eines Firmenareals mit Maschinenhalle und Gemeindesitz, die  einen Bruchteil der tatsächlichen Neubaukosten ausgemacht hätte?

Prioritätenreihung und ausgeglichener Gemeinde-haushalt

Ein Haushaltsbudget ohne Prioritätenreihung ist für uns Sozialdemokraten nicht mehr denkbar. Die ÖVP-Kirchberg weigert sich vehement, diese Reihung vorzunehmen. Auch gibt es keine Aussage darüber, in welchem Ausmaß die Gemeindeschulden retourniert werden sollen. Welches ZIEL hat sich die Kirchberger ÖVP bis 2015 gesteckt?
Bis Ende 2011 ist ein Schuldenstand von ca. 12,5 Millionen € zu erwarten.

 

Sie sehen, liebe Mitbürger, die Probleme in unserer kleinen Welt sind ebenfalls vorhanden und zu lösen. Dies geht aber nur miteinander. Jeder muss seinen Beitrag leisten. Auch unser Hr. Bürgermeister, der den Repräsentationsaufwand der Gemeinde im vergangenen Jahr um 1.052,93 € überzogen hat. Die geplanten Aufwendungen von 10.000 € betragen nun 11.052,93 €.

Hochachtungsvoll
GR Ing. Herbert Würz













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