Meine Meinung - November 2010

Sehr geehrte Mitbürger!
Werte Jugend!

Bei der letzten Gemeinderatssitzung hat die Kirchberger ÖVP wieder ihr wahres Gesicht gezeigt. Keiner unserer vier Dringlichkeitsanträge hat den Sprung auf die Tagesordnung geschafft. Mit der absoluten Mehrheit wurden wir rücksichtlos überstimmt.

Traurig an dieser Situation ist der Umstand, dass uns damit die Gesprächsbereitschaft verweigert wurde. Die mächtigen Herren wollten nicht einmal mit uns darüber reden. Überstimmen hätten sie uns ja auch ohne Probleme beim jeweiligen Tagesordnungspunkt können. Die Dringlichkeit ist nicht gegeben, war die Antwort des Bürgermeisters.

Wir, und viele Teile der Bevölkerung, sehen das allerdings ganz anders.

 

• Die rasche Realisierung des Volksschulzubaues
• Die strengere Kontrolle von Veranstaltungen in der Wagramhalle
• Die kostenlose zur Verfügungstellung eines größeren Proberaum für den Musikverein Kirchberg
• Die Schaffung eines Sozialfonds für betreutes Wohnen, Tagesbetreuung für Senioren oder ähnliches

All diese Punkte sind uns wichtige Anliegen, die zu diskutieren sind.

Wenn von 18 anwesenden Gemeinderäten, vier die Sitzung verlassen, so ist unserer Meinung nach mit 14 die erforderliche Anwesenheit von 2/3 der 23 GR-Mitglieder für eine Beschlußfähigkeit nicht gegeben. Aber auch hier rechnet die Kirchberger ÖVP anscheinend ganz anders.

Die Bevölkerung wird aber in Zukunft das Rechnen nicht verlernen dürfen, denn viele Belastungen werden uns zum genaueren Rechnen zwingen.

• Erhöhung der Müllgebühr
• Erhöhung der Aufschließungskosten

sind bereits beschlossene Sache.

An der Erhöhung der Wasser- und Kanalgebühr wird seitens der Kirchberger ÖVP vermutlich schon gearbeitet.

Die Kosten unserer Gemeinde haben sich von € 83.241 auf € 156.118 pro Jahr erhöht. Das sind satte € 72.877 an Mehrkosten. Eine Mehrbelastung unseres Haushaltsbudgets das kompensiert werden muß. Gleichzeitig erklärt unser Herr Bürgermeister allen, dass wir sparen müssen. Eine wahrlich moralische Herausforderung.

Modern, zukunftsorientiert, innovativ und kompetent sind Schlagwörter und Wahlversprechen, die ich hier stark vermisse. Meiner Meinung nach kann nur in wirtschaftlich guten Zeiten sinnvoll und wirkungsvoll gespart werden. Eine alte Weisheit, weniger ausgeben als einnehmen, erscheint mir als zukünftiger Lösungsansatz. Mehr Offenheit, mehr Transparenz in Budgetfragen und den Mitbürgern reinen Wein einschenken.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine besinnliche Adventzeit, gesegnete Weihnachten und alles erdenklich Gute für das Jahr 2011


Hochachtungsvoll
GR Ing. Herbert Würz

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